"Abschiebung im Morgengrauen - Alltag der Ausländerbehörde" gibt einen tiefen Einblick in die Arbeit der Ausländerbehörde, die oft unter schwierigen und belastenden Bedingungen stattfindet. Die Dokumentation zeigt den Alltag von Behördenmitarbeitern, die für die Durchführung von Abschiebungen verantwortlich sind. Häufig erfolgen diese Abschiebungen in den frühen Morgenstunden, um Konflikte zu vermeiden und die reibungslose Ausweisung sicherzustellen.
Die Doku begleitet die Behördenmitarbeiter bei ihren Einsätzen und zeigt, wie sie auf der einen Seite das Gesetz durchsetzen müssen, auf der anderen Seite aber auch mit den emotionalen Reaktionen der Betroffenen konfrontiert werden. Der Film beleuchtet die moralischen und psychologischen Herausforderungen, denen die Beamten in ihrer täglichen Arbeit gegenüberstehen. Dabei wird deutlich, wie schwer es ist, zwischen bürokratischen Vorgaben und den menschlichen Schicksalen zu vermitteln.
Ein zentrales Thema der Dokumentation ist die Auseinandersetzung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Ausländerbehörde einhalten muss, und die oft auf politischen Entscheidungen beruhen. Es wird gezeigt, wie schwierig es ist, diese Vorgaben in der Praxis durchzusetzen, wenn dabei Menschen in existenziellen Notlagen betroffen sind.
"Abschiebung im Morgengrauen - Alltag der Ausländerbehörde" zeigt nicht nur die Perspektive der Behördenmitarbeiter, sondern auch die der Betroffenen. Ihre Geschichten und Schicksale stehen im Mittelpunkt, während die Doku die Frage aufwirft, wie humane Lösungen in einem System gefunden werden können, das auf strikten rechtlichen Vorgaben basiert. Sie regt zum Nachdenken über die Auswirkungen von Abschiebungen und die Rolle der Behörden an.